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[puppet] Test Datei erstellen

Um die Konfiguration zu testen, kann auf dem node puppet agent --test eingegeben werden. Wenn es hier keine Fehler gibt, kann auf dem puppetmaster eine Testdatei angelegt werden.

Die Datei mit dem Namen test.pp wurde in dem Verzeichniss /etc/puppetlabs/code/environments/production/manifests/ erstellt und hat folgenden Inhalt:
node 'pmagent2' {
file {'/tmp/testdatei':
ensure => present,
mode => '0644',
content => "testdatei erstellt durch puppetn",
}
}
node default {}

 

Nach dem auf dem node puppet –agent test ausgeführt wurde, wird auch die Datei angelegt.

Damit die Datei über Puppet wieder entfernt wird, muss ensure von present auf absent geändert werden.

Installation Puppetmaster unter Centos 7

Damit die spätere Kommunikation zwischen den Nodes und dem Master funktioniert, müssen alle Server die gleiche Uhrzeit haben und die korrekte Namensauflösung muss sichergestellt sein. Für die korrekte Zeit empfiehlt es sich den NTP zu verwenden. Da ich nur eine kleine Testumgebung nutze, habe ich für die Namensauflösung die Hostnamen und Ip Adressen auf den Testservern in der /etc/hosts hinterlegt.

Zunächst muss unter dem root Benutzer das Repository von Puppetlabs installiert werden.
rpm -ivh https://yum.puppetlabs.com/puppetlabs-release-pc1-el-7.noarch.rpm

Im Anschluss kann der Puppetmaster installiert werden yum -y install puppetserver.

Der Puppetserver wird über systemctl start puppetserver gestartet, mit der Zeile systemctl enable puppetserver wird der puppetserver bei jedem Start der VM gestartet.

Damit die Nodes mit dem Master kommunizieren können, muss der Port 8140 geöffnet werden.
firewall-cmd --zone=public --permanent --add-port=8140/tcp

Installation Agent

Auf dem Node muss ebenfalls das Repository hinzugefügt und dann der Agent installiert werden.

rpm -ivh https://yum.puppetlabs.com/puppetlabs-release-pc1-el-7.noarch.rpm
yum -y install puppet-agent

Damit der Agent weiß welchen Master er ansprechen muss, wird dieser in der Datei /etc/puppetlabs/puppet/puppet.conf wie folgt hinterlegt:
server = FQDN.

Gestartet wird der Agent über /opt/puppetlabs/bin/puppet resource service puppet ensure=running enable=true.

Kommunikation

Für die Kommunikation mit dem Master wird auf dem Node ein Zertifikat erstellt. Das Zertifikat wird dem Master vorgelegt und muss dort freigeschaltet werden.

Mit puppet cert list erhält man auf dem Master eine Übersicht der Node Zertifikate, welche noch nicht freigegeben wurden.
Ein einzelnes Zertifikat kann mit puppet cert sign hostname freigegeben werden, alle ausstehenden Zertifikate über puppet cert sign --all

Eine Liste aller freigeschalteten Zertifikate (Nodes) erhält man über puppet cert list --all.

Foscam Kamera in openhab integrieren

Wie in dem vorherigem Artikel geschrieben, kann die Foscam Kamera bei Bewegungserkennung eine E-Mail versenden. Die Bewegungserkennung lässt sich mit relativ wenig Aufwand in openhab integrieren.
Die Kameras bieten die Möglichkeit unter anderem den Status der Bewegungserkennung per http cgi abzufragen. Damit die URL über openhab abgefragt werden kann, wird das http binding benötigt.
Der Benutzer für die Abfrage der Daten muss auf der Kamera die Rechte eines Administrators besitzen.

Als Item wird folgendes angelegt:
String Foscam_Cam1 "Bewegung Camera [MAP(foscam.map):%s]" <camera> (camera) { http="<[http://ipadresse:88/cgi-bin/CGIProxy.fcgi?cmd=getDevState&usr=benutzer&pwd=kennwort:4000:REGEX(.*?<motionDetectAlarm>(.*?)</motionDetectAlarm>.*)]" }

Damit als Status bewegung und nicht die Zahl 2 ausgegeben wird, kann eine map(configurations/transform/foscam.map) angelegt werden.

0=deaktiviert
1=ruhe
2=bewegung
undefined=keine daten
-=keine daten

Der Status der Bewegungserkennung wird bereits auf der Sitemap ausgegeben, mit entsprechender Regel kann eine E-Mail inkl. Bild versendet werden. Voraussetzung für den Mailversand ist ein hinterlegter smtp Server.
rule foscambewegung
when
Item Foscam_Cam1 received update
then
if (Foscam_Cam1.state == "2"){
sendMail("emailadresse", "Betreff", "Text", "http://ipadresse:88/cgi-bin/CGIProxy.fcgi?cmd=snapPicture2&usr=benutzer&pwd=kennwort")}
end

Die Regel lässt sich nach belieben erweitern, zum Beispiel kann eine E-Mail nur in einem bestimmten Zeitraum versendet werden. Nutzt man bereits die Anwesenheitserkennung, kann eine E-Mail versendet werden wenn eine Bewegung erkannt wurde und niemand zu Hause ist.

[openhab] Livestream einer Kamera einbinden

Mittlerweile gibt es diverse Kameras die per Netzwerkanschluss bzw. WLAN in das heimische Netzwerk eingebunden werden können. Die unterschiedlichen Kameras bringen meistens eine App oder eine entsprechende Weboberfläche für den Zugriff auf das Livebild mit.

Die URL lässt sich mit wenigen Zeilen in Openhab integrieren, somit kann ein System für den Zugriff auf die verschiedenen Kameras genutzt werden.

Das Livebild der Kamera wird mit folgenden Zeilen in der Sitemap integriert.

Frame {
Text label="Kamera Oben" icon="camera" {
Image url="http://serverip" label="Kamera 1"
}
}

Openhab Cam

Livebild der Rasperry Pi Kamera über den Browser aufrufen

Neben Einzelbildern kann man die raspicam auch nutzen um ein Livestream zu erstellen. Der Livestream kann dann von verschiedenen Clients per Browser abgerufen werden.

Folgende Schritte müssen als root ausgeführt werden.
apt-get install libjpeg8-dev imagemagick libv4l-dev
ln -s /usr/include/linux/videodev2.h /usr/include/linux/videodev.h
wget http://sourceforge.net/code-snapshots/svn/m/mj/mjpg-streamer/code/mjpg-streamer-code-182.zip
unzip mjpg-streamer-code-182.zip
cd mjpg-streamer-code-182/mjpg-streamer
make mjpg_streamer input_file.so output_http.so
cp mjpg_streamer /usr/local/bin
cp output_http.so input_file.so /usr/local/lib/
cp -R www /usr/local/www

Nachdem die aufgeführten Befehle erfolgreich ausgeführt wurden, kann das Modul genutzt werden.
mkdir /tmp/stream
raspistill --nopreview -w 640 -h 480 -q 5 -o /tmp/stream/live.jpg -tl 100 -t 9999999 -th 0:0:0 &

In einer weiteren Linux Shell wird der eigentliche Live Stream gestartet.
LD_LIBRARY_PATH=/usr/local/lib mjpg_streamer -i "input_file.so -f /tmp/stream -n live.jpg" -o "output_http.so -w /usr/local/www" &

Das direkte Livebild kann im Anschluss per Browser über die Url http://serverip:8080/?action=stream aufgerufen werden.