[Raspberry Pi] Temperatur Sensor auslesen

Nachdem die Funksteckdosen in FHEM eingerichtet sind, wollte ich nun die Temperatur in den einzelnen Zimmern messen.
Hierfür hatte ich mir gleich mehrere OneWire Sensoren des Typs Dallas 18B20 zugelegt.

Das Problem bei der Variante über den OneWire Sensor ist die Verbindung zwischen dem Raspberry Pi und den Sensoren herzustellen. Ich hatte Glück das wir vor einigen Jahren gebaut haben und ich nun auf die Netzwerkverkabelung zurückgreifen konnte.
Auf einer Lochrasterplatine habe ich RJ 45 Buchsen gelötet und die Sensoren an RJ 45 Stecker.

OneWire Sensor

RJ45

Die Pins des OneWire Sensors werden wie folgt belegt:

Pin 1: Masse
Pin 2: GPIO4
Pin 3: 3.3V

Pin Belegung
Zwischen Pin 2 und 3 habe ich noch einen 4,7 KOhm Widerstand gesetzt.

Damit der Raspberry Pi in der Lage ist die Sensoren auszulesen, müssen zwei Module geladen werden.


sudo modprobe w1-gpio
sudo modprobe w1-therm

Um sich das händische laden der Module nach jedem Neustart zu sparen, können die Module in der /etc/modules eingetragen werden.

Unter /sys/bus/w1/devices/ findet man dann den Sensor, in meinem Fall ist es 28-000004b84990.
Ein cat 28-000004b84990/w1_slave liefert folgendes:
7f 01 4b 46 7f ff 01 10 33 : crc=33 YES
7f 01 4b 46 7f ff 01 10 33 t=23937

t=23937 gibt die Temperatur an, hier 23,937 Grad.

9 Gedanken zu „[Raspberry Pi] Temperatur Sensor auslesen

      1. Alexander

        Auch eine gute Frage – zumindest Thermometer, die auf 433MHz arbeiten gibt es jede Menge. Sie sollen sich auch gut decodieren lassen – zumindest habe ich in einem Arduino-Forum mal darüber gelesen. selbst in Betrieb habe ich allerdings momentan (noch) nichts 😉

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  1. Pingback: Temperatursensoren in FHEM einbinden | itbasic

  2. Axel

    Hallo ich muss auch sagen sehr gutes Projekt, jetzt habe ich aber noch eine frage dazu. Weiß jemand wie ich diesem Temperatur Wert mit einem von mir vergebenen Wert vergleichen kann und je nach dem wird dann ein Ausgang gesetzt oder nicht. Somit könnte ich das mit meiner Heizung verknüpfen und wenn es zu kalt wird schaltet die Heizung ein.

    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.Schonmal vielen dank im voraus.

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  3. Matthias

    Ich glaube deine Lösung wäre auch für mich ideal, da wir auch vor kurzem Umgebaut haben, und somit in jedem Zimmer mindestens eine Netzwerkdose haben.
    Zu deinem Projekt habe ich noch ein paar Fragen:
    1. Du benutzt für die Temperatur-Sensoren die gleichen Kabel über die auch die LAN/Internetverbindungen in deinem Haus laufen – nur eben andere Adern als durch das Ethernet belegt sind. – Richtig?
    2. Gibt es dabei Störungen an den anderen am Ethernet angeschlossenen Netzwerkgeräten wir Router, PC etc.?
    3. Die Lochrasterplatine mit den aufgelöteten RJ-45 Buchsen benutzt du, um für alle Sensoren den vorgeschalteten Widerstand zu gewährleisten – richtig?
    4. Die RJ-45 Buchsen würde ich mit Hilfe von Patch-Kabeln mit dem Patch-Panel verbinden, welches die Verbindung zu den Netzerkdosen in den einzelnen Räumen herstellt – richtig?

    Sorry für meine vielen Fragen, aber ich möchte das wirklich gern so nachbauen 🙂

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    1. hermann Beitragsautor

      hier deine Antworten:
      1) Ich nutze die Kabel im Moment nur für die Sensoren, in den Zimmern wird der Lan Anschluss anderweitig noch nicht benötigt.
      2) Wie gesagt es ist nicht weiter angeschlossen, deswegen gibt es zur Zeit keine Störungen
      3) auf der Platine laufen alle Sensoren zusammen. Die Verbindung zwischen der Platine und dem Patchfeld habe ich über normale Patchkabel realisiert.
      4) Siehe 3
      Zur Zeit nutze ich die Sensoren jedoch nicht, da ich immer noch dabei bin von fhem auf openhab umzusteigen.
      Auf alle Fälle brauchst du noch eine zusätzliche Stromversorgung. Wenn ich bei den Kabellängen mehr als drei Sensoren anschließe, bricht leider die Spannung über den Pi zusammen.
      Wenn du noch mehr Fragen haben solltest, immer her damit.

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      1. Matthias

        Vielen Dank für deine Antworten!
        Ich denke, ich werde 15 Senoren verbauen im Haus (Zweifamilienhaus) und an der Heizungsanlage. Da werde ich dann wohl tatsächlich nicht um eine zusätzliche Stromversorgung herum kommen.
        Ich habe mir jetzt erst mal die benötigten Komponenten bestellt und werde mich mal im Netz schlau machen, wie das mit der zusätzlichen Stromversorgung funktioniert.

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